Motopädagogik ist ein Konzept der Persönlichkeitsbildung über motorische Lernprozesse, d.h. unser Medium ist die Bewegung. Durch die Bewegung erweitern Kinder jeden Alters aber auch Erwachsene ihre Handlungskompetenz. Es geht bei der Motopädagogik nicht um Leistung, sondern das Bewegungsangebot steht immer unter einem persönlichkeitsentwickelndem Aspekt (z.B. Gleichgewichtsschulung, Sozialerfahrung-Gruppenarbeiten, Materialerfahrung, Kreativitätsförderung usw.).

Bewegung und Wahrnehmung sind zentrale Fähigkeiten die das Kind braucht um den Alltag meistern zu können. Durch veränderte Lebenssituationen der heutigen Zeit (z.B. Mobilisierung-Auto) aber auch Info aus 2. Hand (TV, Computer, selbst Bilderbücher) machen Kinder heutzutage meist zu wenig Eigenerfahrungen um sich gesund zu entwickeln.

Kinder brauchen Bewegungserfahrungen, wodurch die Wahrnehmungen (Visuell - Auge, auditiv - Ohren, seriell - Reihenfolge, räumlich - Raumorientierung) geschult werden. Genau dies deckt die Motopädagogik ab. Wir geben Kindern die Möglichkeit sich selbstgewählt zu bewegen. Es werden Aufgaben gestellt und die Kinder finden dazu ihre eigenen Lösungswege nach ihrem jeweiligen Können aber auch nach ihrer Lust.